Die teuersten Städte für Expats

Moskau - eine der teuersten Städte der Welt

Wo sind die Lebenshaltungskosten für Exptas besonders hoch?
Wir stellen Ihnen die Städte vor, in denen das Leben für Expatriates am teuersten ist.


Haben Sie erwartet, dass New York oder London die Städte sind, die besonders teuer sind? Dann wird die Liste der teuersten Städte für Expats Sie wahrscheinlich überraschen. Verschiedene Studien belegen, dass das Leben für Expats gerade in den großen Städten der Entwicklungsländer sehr kostspielig sein kann. Jedes Jahr werden drei Studien veröffentlicht, in denen die teuersten Weltstädte mit den höchsten Lebenshaltungskosten für Expats ermittelt werden. Die Ergebnisse dieser Studien sind hilfreich für all jene, die planen, sich in einem anderen Land niederzulassen. Lesen Sie hier, welche zehn Städte zu den kostenintensivsten der Welt gehören!

Die Listen der teuersten Städte der Welt

Jedes Jahr werden drei Listen der Städte mit den höchsten Lebenshaltungskosten veröffentlicht:

  • Der Mercer’s Cost of Living Rankings Report, der die Lebenshaltungskosten in 214 Städten weltweit untersucht und die Preise von 200 verschiedenen Produkten und Dienstleistungen vergleicht.
  • Die Cost of living Umfrage, die von ECA International veröffentlicht wird und Preise in über 400 Städten weltweit untersucht.
  • Der Worldwide Cost of Living Report, der von The Economist Intelligence Unit veröffentlicht wird und 131 Weltstädte auf Basis von 400 Preisen für 160 Produkte und Dienstleistungen vergleicht.

Die 10 teuersten Städte der Welt

Auch wenn die Ergebnisse der drei Untersuchungen unterschiedlich ausfallen, so gibt es doch eindeutige Übereinstimmungen. Alle drei weisen Genf, Tokio und Zürich unter den kostenintensivsten Städten auf. Und jede Liste enthält jedes Jahr immer wieder zwischen zwei und vier Schweizer Städte unter den Top Ten. Hier die Liste aus 2014:

Liste mit den teuersten Städten der Welt

Wie die Lebenshaltungskosten berechnet werden

Wie viel kostet eine Kinokarte in Sydney? Was kostet ein Drei-Zimmer-Apartment in Luanda oder ein Kaffee in Zürich? Um die Städte anhand der Lebenshaltungskosten bewerten zu können, werden die Preise für Waren und Dienstleistungen verglichen, die gemeinhin von Personen nachgefragt und gekauft werden, die sich vorübergehend oder auch längerfristig im Ausland aufhalten. Darunter fallen z.B. die Kosten für:

  • Mieten
  • Transport
  • Essen
  • Getränke
  • Kleidung
  • Haushaltswaren
  • Körperpflegeprodukte
  • Freizeitaktivitäten
  • Privatschulen
  • Haushaltshilfen

Einflussfaktoren

Wechselkursschwankungen, Inflation und auch die Verfügbarkeit der Güter, die zum Konsum von Expats gehören, haben ebenfalls Einfluss auf das Ranking. Und was macht die Angolanische Hauptstadt für Personen aus dem Ausland so teuer? Ganz klar: die Tendenz dieses Personenkreises, teure importierte Waren zu kaufen und sichere Unterkünfte zu mieten, die eben auch mehr Miete kosten. Und auch für Gesundheitskosten muss in vielen Städten im Ausland, besonders in den Entwicklungsländern, mehr Geld eingeplant werden. Wer eine Versorgung erwartet, die den westlichen Standards entspricht, wird meist auf Privatkliniken oder Spezialisten zurückgreifen müssen. Deshalb lohnt es sich, rechtzeitig eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die die Kosten übernimmt. Denn wenn Sie sich entscheiden, in einer der teuersten Städte der Welt zu leben, dann sollten Sie wenigsten die Gesundheitskosten so gering wie möglich halten. APRIL International Expat bietet Ihnen den passenden Tarif - von der Basisabsicherung bis zum Rundumschutz - für jede Stadt der Welt. Hier finden Sie die geeignete Auslandskrankenversicherung.

Eine Frage ist abschließend noch interessant: gibt es eine Verbindung zwischen Lebenshaltungskosten und Lebensqualität? Nicht unbedingt: nur vier der Länder, die in der Liste mit den teuersten Städten vertreten sind, werden auch unter den Top Ten der „glücklichsten“ Länder geführt: Sydney, Kopenhagen, Genf und immer wieder Zürich finden sich auf einem der vordersten Plätze wieder.

Datum der Veröffentlichung: Freitag, 5 Dezember, 2014

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