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Arbeiten in Kanada: Erlangen Sie Ihre Arbeitserlaubnis!
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Die kanadische Regierung hat sich 2018 das ehrgeizige Ziel gesetzt, 1 Million Neuankömmlinge bis 2020 aufzunehmen. Doch die Bewältigung dieses Zustroms von ausländischen Staatsangehörigen setzt intensive Betreuung voraus. Zu diesem Zweck wurden 2015 neue Vorschriften für das Programm für ausländische Leiharbeitskräfte (Temporary Foreign Worker Program - TWFP) verabschiedet. Diese Vorschriften wurden durch die Verpflichtung ergänzt, sich biometrischen Formalitäten zu unterziehen, die letztes Jahr in Kraft getreten ist. Fokus auf ein zunehmend komplexeres Verfahren.

 

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Sind Sie sicher, dass Sie eine Arbeitserlaubnis benötigen?

Eine Arbeitserlaubnis ist ein Dokument, das von Beamten der Regierung Kanadas ausgestellt wird. Es erlaubt Ausländern, die keinen Status als langfristig Aufenthaltsberechtigten haben, in Kanada zu arbeiten. Diese Formalität ist unumgänglich, es sein denn Sie üben einen der sehr speziellen Berufe aus, die von dieser Verpflichtung befreit sind (Athlet, Trainer, Künstler, Journalist etc.).

Je nach Beruf des Antragstellers werden zwei Arten von Arbeitserlaubnissen ausgestellt:

  • Der sogenannte „Employer-specific work permit“, der nur für einen bestimmten Arbeitgeber gilt.

  • Der „Open Work Permit“, mit dem für alle Unternehmen in Kanada gearbeitet werden kann.

Welche Dokumente muss Ihr kanadischer Arbeitgeber Ihnen zur Verfügung stellen?

Um eine Arbeitserlaubnis zu beantragen, müssen Sie in der Lage sein, nachzuweisen, dass Sie tatsächlich einen Arbeitsplatz gefunden haben und dass Ihr Profil Ihrem zukünftigen Arbeitsplatz entspricht. Ihr Arbeitgeber in Kanada muss Ihnen ein verbindliches Stellenangebot oder einen Arbeitsvertrag bereitstellen, in dem die Stellenbezeichnung, die Höhe des Gehalts sowie eine Beschreibung Ihrer Arbeitsbedingungen angegeben sind.

Der kanadische Arbeitgeber muss generell eine Genehmigung vom „Employment and Social Development Canada“ (ESDC) erhalten, bevor er einen ausländischen Leiharbeitnehmer einstellen kann. Diese Genehmigung wird Labour Market Impact Assessment (LMIA) genannt. Der Grundsatz? Kanadische Arbeitskräfte sind vorrangig! Der Arbeitgeber muss nachweisen, dass er vor der Suche nach ausländischen Kandidaten versucht hat, einen kanadischen Staatsbürger einzustellen.

Achtung, die Bearbeitungszeiten eines LMIA können sehr lang sein. Für manche Berufe gibt es jedoch eine beschleunigte Bearbeitung (Berufe mit starker Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt, befristete Beschäftigungsverhältnisse u. a.), und in Québec ist für manche „gefragte“ Berufe das Verfahren vereinfacht.

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