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Nach Schweden auswandern: Welche Vorteile hat das?
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Eine weithin intakte Natur, Einsamkeit und Ruhe, Sicherheit und ein hoher Lebensstandard – daran denken viele Menschen zuerst, wenn es um Skandinavien geht. Wer nicht nur seinen Urlaub im hohen Norden verbringen möchte, sondern seine Zukunft in Skandinavien sieht, für den bietet besonders Schweden interessante Möglichkeiten.

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Natur und Umwelt: ein bevorzugtes schwedisches Lebensumfeld für dort lebende Ausländer

Als eines der flächenmäßig größten Länder der Europäischen Union erstreckt sich Schweden über weite Teile der skandinavischen Halbinsel. Im Westen grenzt es an Norwegen, eine Reihe von Bergketten mit einigen Zweitausendern verbinden beide Länder. Im Süden und im Osten weist das Land mit 2.400 Kilometern eine der längsten Küsten Europas auf. Der Küste vorgelagert sind zahllose größere und kleinere Inseln, von denen viele aus durch Eiszeiten entstandenen abgeschliffenen Felsen bestehen, den sogenannten Schären. Weite Flächen des Nordens sind von dichten Nadelwäldern bedeckt, in denen Wildtiere wie Elche, Luchse, Hirsche, inzwischen auch Bären und Wölfe, ihren Lebensraum haben. In den weitläufigen Seen und in zahlreichen Flüssen tummeln sich Forellen, Hechte, Zander, Lachse und viele andere Fischarten. Schweden gehört zu den Ländern mit der fortschrittlichsten Gesetzgebung zum Schutz der Natur und dem höchsten Umweltbewusstsein in der Bevölkerung.  

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Lebensqualität: ein weiterer Pluspunkt, um sich in Schweden niederzulassen

Laut einer Untersuchung der UNICEF bietet Schweden Kindern, neben fünf anderen Ländern weltweit, die besten Bedingungen für einen Start ins Leben. Untersucht wurde dabei nach Kriterien wie Wohlbefinden, Gesundheit, Sicherheit, Bildung und Wohnsituation – Faktoren, die auch für Auswanderungswillige ohne Kinder ausschlaggebend sein können. Ungewöhnlich lange sind auch die Urlaubszeiten der Schweden: Während Beamte Anspruch auf einen gesetzlich garantierten Jahresurlaub von 5 Wochen haben, räumen manche Unternehmen ihren Angestellten sogar ganze 6 Wochen ein!    

Chancengleichheit und Korruptionsbekämpfung in Schweden

Zwei weitere Gründe sprechen für Schweden: Sowohl im Hinblick auf Korruptionsbekämpfung als auch bei der Gleichstellung der Geschlechter steht das Land weltweit an führender Stelle. Was die Korruption angeht, herrscht in Schweden eine hohe Transparenz bei der Verwendung öffentlicher Gelder, Lobbyismus und Parteienfinanzierung müssen genauestens offengelegt werden. Und dass Schweden bei der Gleichstellung der Geschlechter führend ist, zeigt die alltägliche Praxis: Diese Einstellung spiegelt sich ganz konkret in einem Frauenanteil von 54 % an den Regierenden und von 43 % an den Parlamentariern wider. Auch an der Kindererziehung beteiligen sich die Väter in Schweden überdurchschnittlich häufig. 

Der schwedische Lebensstandard: Ein Vorteil, der für einen Umzug ins Ausland spricht?

Obwohl Schweden Mitglied der Europäischen Union ist, hat es eine eigene Währung. Aber die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten – auch wenn sie in Schwedischen Kronen bestrittten werden –  unterscheiden sich nicht wesentlich von denen in Deutschland. Allerdings gibt es ein beträchtliches Stadt-Land-Gefälle und besonders in Stockholm sind die Mieten, aber auch sonstige Lebenshaltungskosten, bedeutend höher als in ländlichen Gebieten oder in kleineren Städten.

Das Gesundheitssystem: Welchen Zugang haben ausländische Einwohner in Schweden dazu?

Die Gesundheitsversorgung ist überwiegend staatlich organisiert und wird über Steuern finanziert. Dazu kommt bei jedem Arztbesuch eine Praxisgebühr, die von Region zu Region variiert, landesweit aber einem „Schutz vor hohen Preisen“ unterliegt. Allerdings erstreckt sich dieser Schutz nicht auf alle Arten von Gebühren. Zwar gibt es eine Gesundheitsversorgungsgarantie, die – ausgenommen in Notfällen – eine Höchstdauer für die Wartezeiten vorsieht, trotzdem kann es in der Praxis und vor allem in abgelegenen Regionen zu längeren Wartezeiten kommen. Wer weder schwedischer Staatsbürger ist noch über eine Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) verfügt und eine Behandlung in Anspruch nimmt, muss – außer in Notfällen – die gesamten Kosten für die ärztliche oder zahnärztliche Versorgung selbst tragen. Somit ist eine Auslandskrankenversicherung auch als reine Zusatzversicherung empfehlenswert.

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